"Dennoch lohnt sich ein Besuch – allein der Bühne von Christine Brunner- Fenz wegen..."      Stuttgarter Nachrichten, Mai 2013

 

Mag. art

Christine Brunner-Fenz

Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien, Klasse für Bühnengestaltung bei Prof. Wonder bis 2003, mit Auszeichnung diplomiert

Meine Assistenzen brachten mich an die Wiener Staatsoper zur Uraufführung von Friedrich Cerha und Peter Turrinis "Der Riese von Steinfeld" mit Jürgen Flimm, an die Oper Frankfurt mit Christoph Loy, ans Residenztheater München mit Franz Xaver Kroetz, ans Schauspiel Staatstheater Stuttgart mit Sebastian Nübling, Volker Lösch, Enrico Lübbe, uva

Seit 2004 arbeite ich als freie Bühnen- und Kostümbildnerin ua am Landestheater Tübingen, Stadttheater Rudolstadt, Stadttheater Bremerhaven, am Staatstheater Karlsruhe, bei den bayrischen Sommer-Opernfestspielen auf Gut Immling, am Theater der Altstadt Stuttgart, am Jungen Ensemble Stuttgart, bei den "Jungen Akteuren" in Bremen, am Schauspiel Leipzig, am Stadttheater Kiel.

Nach zahlreichen Kurzfilmprojekten waren 2013 meine Kostüme in dem Kinofilm "Deine Schönheit ist nichts wert" von Regisseur Hüseyin Tabak in den österreichischen und türkischen Kinos zu sehen. Dieser Film wurde 2014 mit dem österreichischen und dem türkischen Filmpreis geehrt.

Mir geht es nicht nur um das dramaturgische Konzept, das einen Abend spannend macht und einem die Geschichte nahe bringt, sondern ein gelungenes Werk geht unter die Haut, berührt. Die Ausstattung schafft Atmosphere, kümmert sich um das Irrationale, um die Suggestion. Dabei arbeitet sie mit Formen, Materialien und Strukturen, Oppulenz und Schlichtheit, Licht und Farben, Bewegung und Statik und der ganzen Kratf der Phantasie. Bühnen, die grau und kahl sind um sich modern zu nennen, habe ich zur genüge gesehen. Ich male und komponiere beim Arbeiten, spiele mit der Quantität der Farbe, bis ins Detail. Mut zum Experimentieren! Wie kann man die Physik herausfordern, den Zuschauer überraschen! In meinen Arbeiten habe ich mich zum Beispiel von Thermik und Nebel beeinflussen lassen, überprüft, welche Suggestion die Geschwindigkeit auslöst in der Licherketten blinken, getüftelt wie auf Stichwort Spiralen von der Decke fallen können um mit Spannkraft eine Weile zu wippen, usw... Auch im Zeitalter der Digitalisierung liebe ich die Naivität mit der sich Menschen begeistern und verführen lassen! In dieser Naivität und der Unendlichkeit der Phantasie liegt der Zauber!

 

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